Einen schlechten Tag verändern | 4 Tricks | Transcript

 Einen schlechten Tag verändern | 4 Tricks | VIDEO

Einen schlechten Tag verändern | 4 Tricks | VIDEO

EINEN SCHLECHTEN TAG VERÄNDERN

MONTAG MIKRO SCHRITTE | EPISODE 32 | TRANSCRIPT


Heute geht es darum, wie du einen schlechten Tag in einen guten Tag verwandelst.  

Vielleicht kennst du das ja, so ging es mir letzte Woche: Du wachst auf, fühlst dich total gerädert und du wünscht dir, du hättest die Chance die Nacht nochmal zu wiederholen, um Kraft zu bekommen. Aber das geht natürlich nicht. Du startest in den Tag und die Aufgaben, die dich erwarten, machen dir schon beim Gedanken daran eine schlechte Stimmung. Außerdem fühlst du dich ausgelaugt und schwach und gar nicht in der Lage den langen Tag zu überstehen.
Du fängst mit dem Tag an sofort geht irgendetwas in die Hose. 

Mir ging das so letzte Woche. Aber ich habe etwas geschafft: Ich habe es geschafft den Tag völlig zu verändern. Ich habe es geschafft, einen miserablen Tag in einen guten Tag zu verwandeln. Und zwar mit einer Strategie, die ich heute vorstellen möchte. Darum geht es heute: 

Wie du einen schlechten Tag in einen guten Tag verwandelst. Vier Tools.

Wenn du einen schlechten Tag hast, dann frag dich zunächst mal: „Wo liegt die Chance heute?“ Denn dein Gehirn geht genau da hin, wo dein Schwerpunkt liegt. Wenn du deinem Gehirn die richtige Frage stellst, dann trainierst du dein Gehirn sich auf neue Sachen zu konzentrieren.

Wenn du dir die Frage stellst „Wo liegt hier die Chance?“, egal ob es einen Streit mit deinem Partner geht, um Ärger mit Kollegen, um einen schwierigen Kunden oder darum, dass du schlecht geschlafen hast – es geht darum, dass es dein Gehirn auf Möglichkeiten fokussiert, nicht auf Hindernisse. 

Und hier ein paar Taktiken, um den Sprung von einem schlechten Tag zu schaffen hin zu einem guten Tag, an dem du dich wieder glücklich fühlst und inspiriert bist und Kraft hast, um dich auf deine Sache zu konzentrieren und mit Fokus das zu machen, was dir am meisten bedeutet. 
 

Strategie Nr. 1: Bewegung. 

Durch Bewegung verbesserst du deine Stimmung. Und du könntest dich nicht mal dagegen wehren: Beweg dich und es wird dir besser gehen. Wir alle wissen das! Laufen gehen, wenn du dich am wenigsten danach fühlst oder einen Spaziergang in der Natur machen, das bringt deine Blutzirkulation in Gang, das gibt dir Sauerstoff und das löst Dopaminflutungen in deinem Körper aus. Dopamin, das kannst du dir als Glückshormon vorstellen. Du kannst dich nicht dagegen wehren!

Bewegung lässt BDNF in deinem Körper frei. Das ist ein vom Gehirn stammender Wachstumsfaktor, der so gut für dein Gehirn ist, das erkannt wurde, dass es Gehirnzellen wieder neu kalibriert, die durch Stress geschädigt wurden. 

Bewegung ist eine absolute Waffe, wenn du deinen schwierigen Tag hast. Du fühlst dich besser und du weißt das. Du fühlst dich immer besser, wenn du ein Workout gemacht hast, als wenn du es nicht gemacht hast und das ist keine Einbildung. Mood follows Action. Deine Stimmung folgt deiner Aktion. Also warte nicht darauf, bis du in Stimmung bist, um in Aktion zu treten. Tritt sofort in Aktion und die Stimmung wird folgen. 

Also, warum nicht die Disziplin in deinen Alltag einbauen, dass du es dir zur Gewohnheit machst, dich jeden Tag zu bewegen? Erst müssen wir uns Gewohnheiten aufbauen und die bauen dann uns auf.

Und du kannst das sogar zwei Mal machen: Geh nach dem Aufwachen sofort raus und beweg dich für ein paar Minuten (hier ein Trick zum Reinkommen). Das müssen nicht viele sein. Das garantiert dir, dass du einen besseren Tag haben wirst. Und mach das selbe nochmal in der zweiten Tageshälfte. Du kannst spazieren gehen und dich unterhalten oder dir dabei einen Podcast anhören oder du fährst mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause oder du gehst schwimmen oder du springst Seil. Aber dein Zustand danach, psychisch, physisch, mental, deine Frische, deine Gedanken, deine Ideen und deine Einstellung, ist fundamental anders.

Die zweite Strategie, um aus deinem schlechten Tag einen guten Tag zu machen ist:

Dankbarkeit

Du hast einen schlechten Tag? Du fühlst dich schwach und vielleicht ängstlich und du willst am liebsten nach Hause und dich ins Bett legen? Dankbarkeit ist das Gegenstück zu Angst. Dankbarkeit ist die Maßnahme gegen Frust. Alles was du tun musst, ist dich an die Frage zu erinnern: 

Was sind die guten Sachen in meinem Leben? 

Nimm dir ein Stück Papier und mach dir eine Liste mit zehn Dingen für die du heute dankbar bist. Das muss nichts Großes sein. Zum Beispiel: 

„Mir hat vorhin jemand die Tür aufgehalten, fand ich total nett.“

Oder: „So viele leben einsam und haben niemanden, ich habe ... und sie denken an mich und ich glaube, sie mögen mich wirklich gern.“

Oder: „Die Hälfte der Menschheit lebt mit weniger als 2 Euro am Tag. Aber ich habe ein Job und ein Dach über dem Kopf ... “. 

Oder: „Die Luft war so schön klar heute und ich hab gesehen, wie es langsam hell wurde …“

Also, diese Strategie ist, bewusst dankbar für einfache Dinge zu sein. Denn das verändert deine Geisteshaltung und das verändert deine Gefühl. Und das sorgt dafür, dass die ganzen Neurotransmitter in deinem Gehirn freigelassen werden. Und die sorgen dafür, dass du gar nicht anders kannst, als dich besser zu fühlen!
 

Strategie Nr. 3: Berührung. 

Wir Menschen funktionieren so, dass unsere Gefühle und unsere Psyche auf Berühren reagiert.
Es gibt den Spruch „Was meine Haut berührt, berührt auch mich“ und das kommt nicht von ungefähr: Massagen sorgen zum Beispiel dafür sorgt, dass das Oxytocin-Hormon ausgeschüttet wird und du dich deswegen besser fühlst. 

Also, wenn das möglich ist, dann lass dich massieren. Aber das muss nicht sein. Umarme jemanden oder lass dich umarmen, wenn das geht. Gib ein High Five oder reich jemandem die Hand oder was auch immer es ist – hol dir ein paar einfache Berührungen in deinen Tag.
Das kann mit jemandem sein, der dir nahe steht. Deine Partnerin, dein Partner, dein Kind, dein Freund. Wenn möglich richtig eng, Herz an Herz. Das lässt die andere Person besser fühlen und das sorgt dafür, dass es dir auch besser geht. Es kostet dich vielleicht eine Minute und rettet dir unter Umständen den ganzen Tag. 


Strategie Nr. 4: Dopaminaustausch

Wir alle kennen den Zustand, dass wenn wir uns nicht gut fühlen und wenig Energie haben. Wir fühlen uns gestresst und jemand fragt uns, wie es uns geht und eine ganze Lawine an Klagen und Leiden bricht aus uns heraus. 

Die Strategie Dopamintausch bedeutet, dass jedes Mal, wenn du in Kontakt mit einem anderen Menschen bist, ist das eine Chance für dich zu erreichen, dass es der anderen Person besser geht. Und während du dich darum kümmerst, wirst du dich selber besser fühlen. 

Wenn du freundlich oder optimistisch oder enthusiastisch zu jemandem anders bist, dann sorgt das nicht allein dafür, dass es anderen besser geht, sondern es sorgt dafür, dass es dir auch besser geht. Glücklichsein überträgt sich – check all meine Videos, wie du glücklicher sein kannst: 

Die Geheimnisse des Glücks | Part I

Von Optimist zu Pessimist | Die Geheimnisse des Glücks | Part II

Glücklicher sein | Die Geheimnisse des Glücks | Part III

Deine Serotoninwerte steigen und deine Dopaminwerte steigen auch. Dopamin und Serotonin kannst du dir als Glückshormone vorstellen. Indem du nett zu jemandem bist und der anderen Person einen Gefallen tust, tust du dir selbst einen Gefallen und es geht dir besser. 


Ich freue mich, wenn dir diese Gedanken dir eine Hilfe sind. Wenn du Freunde hast, die das inspirieren könnte, teile den Text im Netz. Abonniere meinen You Tube Kanal, wenn du meine Videos sehen möchtest. Wenn du das hier als Podcast hören möchtest, dann kannst du ihn hier kostenlos abonnieren. 

Alles Liebe

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