DU HASST DEINEN JOB? MACH DAS HIER STATTDESSEN! TRANSCRIPT

 Du hass deinen Job? Mach das hier stattdessen! VIDEO

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DU HASST DEINEN JOB?
MACH DAS STATTDESSEN.

MONTAG MIKRO SCHRITTE | EPISODE 34 | Transcript

Du musst deinen Job nicht bedingungslos lieben und dein Job muss nicht deine Passion sein.

„Finde deine Bestimmung“, wird immer gesagt. Und ich hab das auch schon ein paar Mal gemacht. Aber, zu versuchen deine Bestimmung zu finden ist vielleicht, vom Wort her, überfordernd. Vielleicht ist es lebensnaher zu sagen: „Gib alles, um wirklich in deiner Sache erfolgreich zu sein“ (ganz egal, was Erfolg für dich bedeutet). 

Wenn du etwas findest, was du wirklich liebst und du kannst das mit ganzer Hingabe machen, dann das ist super. Aber ich glaube, das Allerwichtigste ist, für das was man hat dankbar zu sein. 

Wenn du einen Job hast, dann solltest du dafür dankbar sein. Vielleicht ist es nicht der Allerbeste Job für dich. Vielleicht ist das ein Übergangsjob, der dich noch woanders hinbringen wird, aber du solltest dankbar dafür sein. Du musst nicht deinen Job bedingungslos lieben und dein Job muss nicht deine Passion sein. Sei passioniert darin beständig zu sein, hart zu arbeiten, Neues zu lernen, kompetenter zu werden, deinen Job so gut zu machen, dass der nächste besser werden wird. 

Manche sagen: „Wenn ich einen super Job hätte, dann würde ich richtig reinhauen. Aber ich hab diesen ätzenden Job und deswegen gebe ich mir nicht so viel Mühe.“

Das ist weder die richtige Einstellung, noch die richtige Philosophie. Wenn du damit dein Leben finanzieren kannst, dann musst du dankbar sein. Wenn du damit deine Familie ernähren kannst, dann musst du dankbar sein. Das muss nicht deine Passion sein, aber du musst dankbar sein. 

Mein Ratschlag ist: Mach dir eine Liste mit all den Sachen, die du dir für dein allerbestes Leben wünscht. Mach dir eine Liste. Was brauchst du für dein allerbestes Leben, in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren? Orte, an die du reisen willst, Bücher, die du lesen willst, Menschen, die du treffen willst, Fähigkeiten, die du lernen willst, Gefühle, die du haben willst. 

Mach dir eine Liste mit den Inhalten, die ein fantastisches Leben für dich ausmachen. Und denk erstmal gar nicht darüber nach, wie du das erreichen kannst. Bau dir ein Fantasiegebilde, lass deinen Gedanken freien Laufen. Was macht wirklich den Unterschied für dich hin zu deinem allerbesten Leben?

Und dann fang einfach an. Und lass die Liste, lass dein Leben in alle Richtungen wachsen. Denn manchmal fängst du mit was an und dann merkst du, dass das überhaupt nicht das Richtige ist. Dass das gar nicht das ist, was du willst. Dann merkst du „Das ist gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe“ oder du stellst fest, dass du deine Zeit und deine Mühe falsch investiert hast. Und dann veränderst du es. 
Und jedes Mal, wenn dir danach ist, kannst du deine ganze Liste zerreißen und neu anfangen. 

Manche sagen „Ich hab mir diese Liste gemacht und ich muss das jetzt so erreichen.“
Nein, das musst du nicht. Es ist dein Leben. Es ist deine Liste. Und kannst sie zerknüllen, du kannst sie umdrehen, du was was hinzufügen, du kannst was durchstreichen oder ganz neu anfangen. 

Lass deine Liste keine Zwangsmaßnahme werden. Lass sie ein Lockmittel sein. Besser gelockt werden, als gezwungen. 

Wir investieren manchmal eben zu viel Zeit und Mühe in etwas, was gar nicht so großartig wird, wie wir uns das vorgestellt hatten. Manchmal macht Essen, das zuerst gut im Mund schmeckt, später Bauchschmerzen, wenn es im Magen ist. Wir denken erst: „Ja, das ist es!“ Aber dann stellen wir fest, dass das eine Illusion war … 

Aber, das ist eine Lernerfahrung. Uns spricht das an, was wir sehen. Manchmal sagt man: „Du hättest da nicht so viel Zeit und Mühe reinstecken sollen“. Aber wenn das eben das ist, was du in dem Moment siehst, dann machst du das so. Und wir lernen im Prozess. 
Wir brauchen eine möglichst große Sammlung an Erfahrungen, um eine Datenbank zu haben und damit entscheiden zu können, was wir tun sollten und was wir nicht tun sollten. 

Manchmal brauchst du Erfahrung, um eine bessere Entscheidungen treffen zu können.

Wenn jemand sein ganzes Leben lang Fleisch und Junkfood isst und sich dann plötzlich von Pflanzen ernährt und schon nach drei Tagen sagt, wie toll er sich fühlt, dann ist das Einbildung. Drei Tage geben dir nicht die richtige Art Information darüber, wie du dich fühlst, egal, ob es eine gute Idee ist so weiterzumachen oder nicht. Du brauchst eine Menge mehr Erfahrungen, um zu entscheiden, ob es gut für dich ist.

Vielleicht hast du mal gehört, dass man sich seinen Finger verbrennt, wenn man ihn über eine Kerze hält. Du willst das ausprobieren. Du hältst ihn über die Flamme und ziehst in wieder zurück. Nichts passiert. Du machst das nochmal: Du hältst ihn über die Flamme und nichts passiert, weil du ihn sofort wieder zurück ziehst. Und du sagst: „Hey Leute, es passiert gar nichts, wenn man seinen Finger über eine Flamme hält.“ Aber es ist klar, dass du wohl noch mehr Erfahrungen brauchst, um eine weise Entscheidung treffen zu können. 

Wenn du Drogen genommen hast und alles ist ok und du denkst dir: „Das scheint alles okay zu sein!“, dann kennst du deswegen nicht das Ende des Weges. Das ist nur der Anfang, wenn es scheint, als wenn alles okay wäre. Aber du brauchst mehr Erfahrungen. 
Wenn du keine persönlichen Erfahrungen hast, dann musst du zu jemandem gehen, der das hat. Der sagt dir dann: „Guck, ich hab zwanzig Jahre meines Lebens verschwendet. Aber ich hab nochmal dir Kurve gekriegt.“

Die meisten kriegen die Kurve nicht … Boy George hat mal gesagt: „Eines Morgens bin ich aufgewacht und alle meine Freunde waren tot.“ Das ist genug Erfahrung. 
Wenn du vielleicht noch nicht genug Erfahrungen hast, wenn du vielleicht gerade anfängst zu sammeln, dann sprichst du besser mit jemandem, der den Weg schon für fünf, sechs, zehn oder zwanzig Jahre gegangen ist. Und dann triffst du eine Entscheidung, die auf viel mehr Daten basiert, als du auf „Das scheint alles okay zu sein.“

Ich glaub, das ist ein guter Ratschlag.


Du kannst das hier auch als Video sehen oder als Podcast hören.

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Alles Liebe,

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